„Real Americans“ ist ein kluger, ruhiger Roman, der große Fragen stellt, dabei aber zurückhaltend bleibt. Nicht jeder Teil hat mich gleichermaßen mitgenommen, aber insgesamt ergibt sich eine stimmige Geschichte über Herkunft, Identität und die Wege, die ein Leben nehmen kann. Ein Roman, der zum Nachdenken anregt und den ich gerne empfehle.
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„Der andere Arthur“ von Liz Moore erzählt ruhig und ohne Pathos von sozialer Isolation, Klassenunterschieden, Körperbild, Care-Arbeit und der Frage, ob man durch Hilfe für andere auch sich selbst ein Stück retten kann.
- Fantasy & Science-FictionJugendbücher
„Die Verlobten des Winters“ – Rezension zum Fantasy-Auftakt von Christelle Dabos
von Marie„Die Verlobten des Winters“ ist ein atmosphärischer, klug konstruierter Fantasy-Auftakt mit einer ungewöhnlichen Heldin und einer faszinierenden Welt. Christelle Dabos ist hier ein beeindruckendes Debüt gelungen. Für mich war und ist dieser erste Band der Spiegelreisenden-Saga der Beginn einer ganz besonderen Reise – und eine klare Leseempfehlung für alle, die sich gern in fremde Welten entführen lassen.
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„Hazel sagt nein“ ist ein engagierter, gut lesbarer Debütroman mit einer starken zentralen Figur und einem hochrelevanten Thema. Trotz erzählerischer Überfrachtung entfaltet das entschlossene Nein der Protagonistin eine nachhaltige Wirkung. Ein Buch, das nicht perfekt ist – aber eines, das zum Nachdenken und Weiterdenken einlädt, besonders über Selbstbestimmung und Machtmissbrauch.
- Fantasy & Science-Fiction
„Qwert“ von Walter Moers – Begeisterte Rezension des Zamonien-Romans
von Marie„Qwert“ ist überbordend, klug und enorm unterhaltsam. Walter Moers zeigt einmal mehr, wie virtuos er mit Sprache, Fantasie und Erzählformen spielt – unterstützt von großartigen Illustrationen, die den Roman zusätzlich tragen. Für mich ist „Qwert“ ein echtes Zamonien-Highlight und eine große Empfehlung für alle, die Zamonien lieben.
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Die Schmuckausgabe „Der Tod in Venedig und andere Novellen“ ist eine gelungene Verbindung aus Weltliteratur und künstlerischer Gestaltung. Düster, elegant und atmosphärisch bringt sie drei zentrale Texte Thomas Manns in eine Form, die ihrem Inhalt gerecht wird. Ein echtes Sammlerstück.
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Ein charmantes, witziges und wunderbar pointiertes Cartoon-Buch über die Magie des Lesens – und eine liebevolle Hommage an Geschichten in all ihren Formen. Ein Muss für Bücherfreunde. Und ein perfektes Geschenk.
„Das glückliche Leben“ ist ein stiller, kluger Roman über die Frage, wie man seinem eigenen Leben wieder näherkommt. Kein Feuerwerk, kein Drama – sondern eine ruhige Geschichte, die zum Nachdenken anregt und besonders im letzten Drittel emotional berührt.
Warum wir gefallen wollen: Rezension zu Meg Josephsons „Bist du sauer auf mich?“
„Bist du sauer auf mich?“ ist ein starkes, emotionales und zugleich sehr zugängliches Buch. Es bietet einen fundierten Überblick über Themen wie Trauma, Bindung und People Pleasing und schafft dabei etwas Entscheidendes: Validierung. Für Menschen, die sich als People Pleaser oder Overthinker wiedererkennen und sich nach einer zugewandten, verständnisvollen Lektüre sehnen, ist dieses Buch äußerst hilfreich.


