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„Alles gut“ von Cecilia Rabess

von Marie
Rezension zu Alles gut von Cecilia Rabess

Werbung: Herzlichen Dank an den Eichborn Verlag und vorablesen.de für das Rezensionsexemplar.

Alles gut (OT: Everything’s fine) von Cecilia Rabess.
Am 28.03.2024 im Eichborn Verlag erschienen.
Aus dem Englischen übersetzt von Simone Jakob.
ISBN: 978-3-8479-0160-0 / 429 Seiten

Alles gut von Cecilia Rabess hat mich mit seinem Cover und der Leseprobe gleich angesprochen. Leider konnte mich das Buch insgesamt aber nicht überzeugen.

Alles gut – worum geht es?

Jess bekommt einen begehrten Job bei Goldman Sachs in New York. Zu blöd, dass ihr dort ausgerechnet Josh über den Weg läuft, der ihr mit seinen reaktionären Ansichten schon in der Uni auf die Nerven gegangen ist. Doch er entwickelt sich bald zu ihrem engsten Verbündeten im Büro – und den kann sie als einzige Frau und einzige Schwarze dort gut gebrauchen. Aus den Kontrahenten werden Freunde – die dennoch beherzt weiterstreiten. Bis sich in die täglichen Grabenkämpfe der alles unnötig komplizierende Faktor namens Liebe einschleicht.

Klappentext

Nicht nur eine Liebesgeschichte

Alles gut ist mehr als nur die Liebesgeschichte zwischen Jess und Josh, die bis zum Ende des Buches wie eine Achterbahn verläuft. Dafür sorgen auch ihre teils sehr konträren Ansichten. Die Autorin Cecilia Rabess baut zudem Gesellschaftskritik, (Alltags)Rassismus und Gleichberechtigung der Geschlechter ein.

Mehr als Luxus-Macarons und Designerschuhe wünscht sie sich eins: dass die Leute sie ernst nehmen.

Seite 55

Ihre Schwarze Protagonistin Jess muss sich nicht nur gegen Männer zur Wehr setzen, die sie an ihrer Arbeitsstelle von oben herab behandeln, sondern auch gegen Männer, die Dinge sagen wie „Mädchen wie dich“ (wobei es um die Hautfarbe geht).

Viele Zeitsprünge

Der Roman springt immer wieder den Zeiten, mal geht es in Jess‘ Kindheit, dann in ihre Studienzeit, dann wieder in die Gegenwart (und auch hier springt es oft hin und her). Diese vielen Sprünge gepaart mit dem Schreibstil haben leider dafür gesorgt, dass mir Alles gut nicht wirklich nahe kam. Zwischendurch haben mir einige Szenen ganz gut gefallen und ich dachte „jetzt hat sich der Knoten gelöst“, doch schon nach ein paar Seiten spürte ich wieder, dass meine Konzentration schwand.

„Du machst mich so glücklich“, sagt sie. Josh sagt: „Glück kommt nicht von außen. Es muss von innen kommen“, und als Jess die Augen verdreht, lächelt er und fügt hinzu. „Aber so oder so, du machst mich auch glücklich.“

Seite 55

Zusätzlich zu den bereits genannten Punkten konnten mich auch die Protagonisten nicht richtig von sich überzeugen, sie blieben mir fremd, irgendwie unnahbar, wie der Schreibstil. Und so kann ich trotz der behandelten wichtigen Themen und einiger recht guter Szenen leider keine wirkliche Empfehlung aussprechen.

Fazit

Alles gut ist eine Liebesgeschichte, die wichtige Themen wie Gleichberechtigung und Rassismus behandelt. Leider bleiben mir die Charaktere fremd und der Schreibstil konnte mich nicht abholen.

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4 Kommentare

Zeilentänzerin 27. März 2024 - 16:28

Hallo liebe Marie, das Cover fällt mir derzeit immer wieder ins Auge und ich habe auch überlegt, den Titel zu lesen, allerdings habe ich gerade so viele noch zu lesende Bücher auf meinem SuB, dass ich nach deiner Rezension auch dankbar für deine Meinung war. Schade, dass die die Charaktere zu blass blieben und auch der Erzählstil nicht deins war.

Zeilentänzerin

Antworte
Marie 27. März 2024 - 17:03

Danke für deinen Kommentar, liebe Zeilentänzerin. Das Buch hat insgesamt sehr gute Rezensionen bekommen und ich war eigentlich auch sicher, dass es mich packt. Aber irgendwas hat nicht gepasst …
Liebe Grüße
Marie

Antworte
BuchBesessen 30. März 2024 - 8:15

Schade. Unnahbare Charaktere und zu viele Zeitsprünge sind auch so gar nicht meins.

Antworte
Marie 30. März 2024 - 12:32

Ja, es hat leider für mich nicht so richtig gepasst. :(

Antworte

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