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„Der blutrote Teppich“ von Christof Weigold

von Marie
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Beitragsbild zu Der blutrote Teppich von Christof Weigold

Wenn ihr meine Rezension zu Christof Weigolds Debüt Der Mann, der nicht mitspielt gelesen habt, wisst ihr, dass dieser Krimi ein absolutes Lesehighlight war. Umso gespannter war ich auf Der blutrote Teppich, die Fortsetzung, die sich ebenfalls mit einem wahren Kriminalfall des frühen Hollywoods beschäftigt. Da ich das erste Buch so geliebt habe, war ich etwas besorgt, dass die Fortsetzung meine Erwartungen nicht erfüllt. Eine Angst, die zum Glück unbegründet blieb. Der blutrote Teppich hat mich mindestens so stark begeistert wie sein Vorgänger.

Ein mysteriöser Tod – und ein Mops

In seinem zweiten Einsatz wird Hardy Engel in den Fall um den mysteriösen Tod des Regisseurs William Desmond Taylor verwickelt. Mit gewohnt großer Schnauze und dem unbedingten Willen, den Fall trotz aller widrigen Umstände aufzuklären, zieht mich Hardy schon sehr schnell wieder in seinen Bann. Bei seinen Ermittlungen erhält Hardy Unterstützung durch die kesse Polly Brandeis. Diese steht Hardy in Sachen Verbissenheit in nichts nach und ist eine tolle, starke Frauenfigur ist. Sie erinnerte mich sofort an die ebenfalls großartige Pepper aus Der Mann, der nicht mitspielt.

Mentalen Beistand erhält das Duo durch Pollys Mops Enrico, den ich als Mopsbesitzerin natürlich sofort ins Herz geschlossen habe – und Hardy offensichtlich auch. Ebenso dürft ihr euch auf bereits im ersten Fall eingeführte Personen freuen. Hardys bester Freund und Barkeeper Buck taucht genauso wieder auf wie die etwas dümmlichen Polizisten Gordon und Catanza.

Mops Herrmann mit „Der blutrote Teppich“ von Christof Weigold

Geniale Figuren, genialer Humor

Allein schon Christof Weigolds geniale Figuren machen Der blutrote Teppich zu einem Lesevergnügen. Aber auch der eingesetzte Humor trägt zum Genuss bei. Dieser zeigt sich nämlich wunderbar bissig und mit einigen Slapstick-Einlagen. Bei der Szene, in der Polly die „Höschensammlung“ eines Prominenten durchwühlt, habe ich Tränen gelacht. Solche Einfälle erinnern mich stark an die Filmreihe Der dünne Mann oder auch an Slapstick-Komödien mit Cary Grant (Leoparden küsst man nicht oder Sein Mädchen für besondere Fälle). (Wer diese Filme nicht kennt, sollte es unbedingt nachholen.)

Zum Humor gesellt sich eine temporeiche Geschichte, die mit verblüffenden Wendungen und einer sehr bildhaften Sprache aufwartet. Christof Weigold versteht sich perfekt darauf, den Leser zu packen und mitten ins Geschehen zu werfen. Bereits ab der ersten Seite hat mich Der blutrote Teppich nicht mehr losgelassen – ein großartiges Buch! Und nachdem ich den zweiten Fall beendet habe, kann ich sagen, dass sich die Hardy Engel-Reihe zu meiner Lieblingskrimireihe entwickelt hat.

"Der Mann, der nicht mitspielt" und "Der blutrote Teppich" von Christof Weigold
„Der Mann, der nicht mitspielt“ und „Der blutrote Teppich“ von Christof Weigold

Fazit

Christof Weigold ist erneut ein wahrer Pageturner gelungen! Temporeich, spannend, viel Humor, tolle Figuren und eine grandiose Auflösung. Ganz großes Kino!


Auf der Verlagsseite findet ihr weitere Infos zum Buch.

Diese Rezension erschien zuerst auf lovelybooks.de. Für meinen Blog habe ich sie überarbeitet.

Hardy Engel-Reihe
Band 1: Der Mann, der nicht mitspielt. [Rezension]
Band 2: Der blutrote Teppich.
Band 3: Die letzte Geliebte [Rezension]

2 Kommentare

"Der Mann, der nicht mitspielt" von Christof Weigold - Wörter auf Papier 26. Oktober 2021 - 20:06

[…] Rezension zu Der Mann, der nicht mitspielt […]

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"Die letzte Geliebte" von Christof Weigold - Wörter auf Papier 26. Oktober 2021 - 20:03

[…] Rezension zu Die letzte Geliebte von Christof Weigold […]

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