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„Alice im Wunderland“ von Lewis Carroll

von Marie
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Beitragsbild zur Rezension von Alice im Wunderland von Lewis Carroll

Hinab in das Kaninchenloch….

Seite 11

Lang ist es her, dass ich Alice im Wunderland von Lewis Carroll gelesen habe. Obwohl mir die Geschichte im Grunde klar war – und auch durch diverse Verfilmungen im Gedächtnis gehalten wird – war ich bei der erneuten Lektüre doch überrascht, was ich alles vergessen habe.

Rundum gelungene Schmuckausgabe

Die wunderschöne Schmuckausgabe aus dem Coppenrath-Verlag beinhaltet nicht nur die Geschichte Alice im Wunderland, sondern auch die Fortsetzung Alice hinter den Spiegeln. Die Schmuckausgabe glänzt mit einer Vielzahl von großartigen Illustrationen und interaktiven Elementen (z. B. kann man die Grinsekatze verschwinden lassen – bis auf ihr Grinsen natürlich), die die Erzählung hervorragend ergänzen.

Doch auch wenn das Drumherum bereits 5 Sterne wert ist, muss die Geschichte natürlich auch überzeugen und zum Glück tut sie es!

Sprechende Suppenschildkröten

Lewis Carroll hat mich ab der ersten Seite mit seinen schrägen und teils abstrusen Ideen begeistert. Vieles macht gar keinen Sinn, ist aber gerade deswegen sehr lustig.

So etwas“, dachte Alice; „ich habe zwar schon oft eine Katze ohne Grinsen gesehen, aber ein Grinsen ohne Katze! Das ist doch das Allerseltsamste, was ich je gesehen habe!“

Seite 78

Bereits auf der ersten Seite wird erzählt, dass Alice mit ihrer Schwester am Ufer sitzt und sehr schläfrig ist. Deshalb ist es durchaus denkbar, dass Alice ihre Abenteuer nur träumt. Denn wo sonst als in einem Traum, muss man nach links rennen, um nach rechts zu kommen oder sitzt in einem Zug mit sprechenden Tieren oder muss sich von einer Falschen Suppenschildkröte anhören, wie wunderschön eine Hummer-Quadrille ist. Also, alles nur ein Traum? Wer weiß das schon….

Innenansicht Alice im Wunderland
Ein Blick ins Innere

Ein furchtloses Mädchen

Neben den vielen Gedichten und Liedern, an die ich mich nicht mehr wirklich erinnern konnte, hat mich auch überrascht, wie aufgeweckt, teils sehr frech Alice doch ist. Sie gibt Widerworte, ärgert bewusst Mensch und Tier und macht einfach ihr Ding. Dennoch war es nicht so, dass ich sie nicht mochte, im Gegenteil. Ich fand es toll, wie stark und furchtlos sie als Kind durch diese beiden Abenteuer geht.

Interessant fand ich, dass ich während des Lesens immer wieder vergaß, dass Alice im Wunderland kein aktuelles Buch ist, sondern bereits 1865 veröffentlicht wurde. Es wirkt so gar nicht „alt“ und ich habe beide Geschichten – die Fortsetzung erschien 1871 – vollends genossen.

Fazit

Lewis Carroll hat mit Alice im Wunderland und Alice hinter den Spiegeln zwei absurde, witzige und überaus kurzweilige Geschichten zu Papier gebracht. Zudem ist die Schmuckausgabe ein absoluter Hingucker im Bücherregal!


Diese Rezension erschien zuerst auf Lovelybooks.de. Für meinen Blog habe ich sie überarbeitet.

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