„Mord in der Pension Möwennest“ ist ein atmosphärischer, leicht skurriler Cosy Crime mit einer großartigen Hauptfigur und viel britischem Charme.
England
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„Darkly“ ist ein düsterer, geheimnisvoller und atmosphärisch dichter Jugendthriller, der vor allem durch seine besondere Erzählweise und seinen starken Sog überzeugt. Ich war gefesselt von Ton, Setting und dieser ganz eigenen Pessl-Magie. Nur das Ende kam mir etwas zu abrupt, aber selbst das wird hier von Marisha Pessl charmant ins Spiel integriert.
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„Der Große Gary“ ist ein liebevoll erzählter, manchmal schräger, manchmal rührender Roman über Freundschaft, Mut und die Kraft, die Tiere in unser Leben bringen. Wer sich auf die Mischung aus Coming-of-Age und Roadmovie einlässt, bekommt eine ungewöhnliche, originelle Geschichte, die trotz kleinerer Schwächen sehr gut unterhält.
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„A Serial Killer’s Guide to Marriage“ ist eine kluge, herrlich düstere, psychologisch dichte Mischung aus Thriller, Beziehungsdrama und schwarzer Komödie – gespickt mit starken Charakteren, bissigem Humor und vielen Grauzonen. Hazel und Fox sind eigenwillig, aber zutiefst menschlich. Ihre Geschichte ist unterhaltsam, überraschend und zum Glück nicht so detailliert blutig oder explizit grausam, wie man bei dem Titel vielleicht vermuten würde. Von mir gibt’s eine messerscharfe Empfehlung.
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„Das Zeichen der Fünf“ ist eine gelungene Fortsetzung voller Spannung, kluger Wendungen und liebevoll gezeichneter Figuren. Der Mix aus Krimi, Internatsalltag, historischen Bezügen und einem Hauch Übersinnlichem funktioniert auch im zweiten Band wunderbar. Wer Teil 1 mochte, wird auch hier begeistert sein. Für alle Kinder ab 10 Jahren und für Erwachsene, die beim Lesen gern wieder Kind sein und dabei clever unterhalten werden wollen.
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„Das Ministerium der Zeit“ ist ein teils atmosphärischer, teils langatmiger Roman mit einer faszinierenden Grundidee. Wer temporeiche Sci-Fi oder eine tiefgehende Zeitreise-Geschichte erwartet, könnte enttäuscht werden. Wer sich aber auf eine ruhige, eigenwillige Geschichte mit historischem Einschlag einlassen möchte, findet hier durchaus die passende Lektüre.
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„Edith Holler“ ist ein skurriles, düsteres und sehr schauriges Kammerspiel, in dem Edward Carey Realität mit Wahnsinn vermischt und zu einer Geschichte verwebt, die ebenso fesselt wie verstört. Großartig!
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„Pride und Prejudice und Pittsburgh“ ist keine Geschichte, die mir lange im Gedächtnis bleiben wird. Aber für die Zeit des Lesens hat mich Rachael Lippincotts Jugendbuch gut unterhalten. Wer also eine zarte, queere Romanze in historischer Kulisse sucht, kann getrost zugreifen.
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„Keine Kleinigkeit“ ist eine feinfühlige Familiengeschichte mit schlagfertigen Figuren und viel britischem Humor. Camilla Barnes zeigt, dass das Bild, das wir von anderen haben, oft nur eine Fassade ist. Auch – oder vielleicht besonders – bei den eigenen Eltern. Denn was wir sehen, ist selten alles und oft nicht das, was wirklich ist. Ein großartiger Debütroman.
- Kinderbücher
„Baskerville Hall – Das geheimnisvolle Internat der besonderen Talente“ von Ali Standish
von Marie„Baskerville Hall – Das geheimnisvolle Internat der besonderen Talente“ ist ein fabelhaftes Kinderbuch. Hervorragend gezeichnete Charaktere, eine spannend erzählte Internatsgeschichte mit einigen „Sherlock Holmes“-Referenzen, gewürzt mit ein wenig Humor und Fantasy machen Ali Standishs Buch zu einem Lesegenuss für Jung und Alt und alle dazwischen.


