„Real Americans“ ist ein kluger, ruhiger Roman, der große Fragen stellt, dabei aber zurückhaltend bleibt. Nicht jeder Teil hat mich gleichermaßen mitgenommen, aber insgesamt ergibt sich eine stimmige Geschichte über Herkunft, Identität und die Wege, die ein Leben nehmen kann. Ein Roman, der zum Nachdenken anregt und den ich gerne empfehle.
USA
- Romane
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„Der andere Arthur“ von Liz Moore erzählt ruhig und ohne Pathos von sozialer Isolation, Klassenunterschieden, Körperbild, Care-Arbeit und der Frage, ob man durch Hilfe für andere auch sich selbst ein Stück retten kann.
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„Wes Anderson: Alle Filme, alle Fakten“ ist ein Pflichtbuch für Fans, ein Fest für Cineasten und ein Geschenk, das von echter Begeisterung erzählt. Inspirierend, visuell überwältigend und inhaltlich so fundiert, dass man es nicht einfach ins Regal stellt, sondern immer wieder zur Hand nimmt.
Ganz so, wie man auch Wes Andersons Filme nie nur einmal schaut. -
„Alchemy of Secrets“ ist ein atmosphärischer, spannender und oft auch überraschend düsterer Auftakt. Stephanie Garber gelingt eine gekonnte Mischung aus dunklen Märchenelementen, Mythologie und nicht zu viel Romantik. Ein Roman voller Rätsel, Illusionen und alter Magie, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat – und definitiv Lust auf mehr macht.
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„The Academy“ ist ein atmosphärischer, packender Internatsroman über Macht, Geheimnisse und die feinen Risse hinter einer elitären Fassade. Die multiperspektivische Erzählweise, die authentischen Figuren und das dichte Setting machen das Buch zu einem echten Highlight.
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„Der deutsche Tycoon“ ist ein würdiger Abschluss einer außergewöhnlichen Reihe – atmosphärisch dicht, intelligent erzählt und mitreißend bis zur letzten Seite. Ein Fest für alle, die Filme, Stars und das Funkeln des alten Hollywood lieben.
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Hach, was für ein umwerfendes Buch! „Wenn unsere Welt kippt“ ist ein literarisches Feuerwerk und ein Jugendroman, der weit über sein Genre hinaus strahlt. Ein Buch für alle (ab 14 Jahren), die emotionale, facettenreiche, queere Familiensagas lieben, in denen Magie und Realität verschmelzen. Ich habe jede Zeile geliebt und sage: unbedingt lesen!
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„Die Briefeschreiberin“ ist ein zauberhaftes, tiefgründiges Debüt voller Humor und Wärme, aber auch voller Schmerz und einigen bissigen Kommentaren. Es ist ein Briefroman, der ein ganzes Leben mit all seinen Höhen und Tiefen umspannt, aber vor allem ist es eine Geschichte über die Kraft der Sprache. Ein Buch, das dazu inspiriert, wieder selbst zu Stift und Papier zu greifen und Menschen, die einem nahestehen, Briefe zu schreiben.
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„We Burn Daylight“ ist ein kluger, beklemmender und sprachlich herausragender Roman über Macht und Manipulation – und über eine junge Liebe, die sich in einer brennenden Welt behaupten will. Intensiv, traurig, hoffnungsvoll. Und absolut lesenswert – mit kleinen Abstrichen, was das Ende angeht.
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„Heimweh im Paradies“ ist kein Buch zum Durchblättern, sondern eins zum Eintauchen, Nachdenken und Wiederlesen. Ein Buch für Fans von Thomas Mann und für alle, die Freude daran haben, wenn ein Buch auch mal fordert.


