Monatsrückblick Mai 2021
Rückblicke

Monatsrückblick Mai 2021

Im Mai war auf meinem Blog leider sehr wenig los. Ich hatte so viel anderen Kram um die Ohren, dass mir keine Zeit für Rezensionen blieb. Ich hoffe, dass ich im Juni wieder mehr schaffe. Sieht hier sonst auch etwas leer aus….

Fünf Bücher konnte ich im Mai beenden. Der Anna Karenina-buddyread läuft weiter. Aber ich glaube nicht, dass wir das Buch in diesem Sommer beenden werden. 🙃

Fast alle gelesenen/gehörten Bücher haben mir sehr gut gefallen. Rundum begeistert war ich von Jerome K. Jeromes Roman Drei Mann in einem Boot. Ganz zu schweigem vom Hund! Ein absolutes Lesevergnügen und ein Buch, dem man seine vielen Jahre (es wurde in den 1880er Jahren veröffentlicht) nicht anmerkt.

Mein Flop des Monats war Die Telefonistin. Mrs. Dalton hört mit von Gretchen Berg. Das Buch stand schon eine ganze Weile auf meiner Leseliste und ich hatte mich sehr aufs Lesen gefreut. Das Setting (50er Jahre in einer Kleinstadt) klang einfach toll. Aber leider war das Buch sehr langatmig und ohne Spannung, da das Geheimnis, dass die Protagonistin mit sich herumträgt, schon im Klappentext erwähnt wird.

Aber genug der Worte: Es folgt mein Monatsrückblick für den Mai.

– gelesen –

  • Jerome K. Jerome. Drei Mann in einem Boot. Ganz zu schweigen vom Hund!
    Eine vergnügliche Bootsfahrt auf der Themse. Ein Buch voll trockenem Humor, viel Esprit und schräger Ereignisse. Ein großes Lesevergnügen und eine absolute Empfehlung.
  • Ragnar Jónasson. Insel. [Die Hulda-Trilogie, Band 2]
    Auch der zweite Teil hat mich vollkommen überzeugt. Spannend bis zur letzten Seite. Ein unblutiger Thriller ganz nach meinem Geschmack.
  • Douglas Adams. Das Restaurant am Ende des Universums. [Per Anhalter durch die Galaxis, Band 2]
    Adams hält der Menschheit den Spiegel vor. Am Ende etwas weniger witzig als der Vorgänger, dennoch ein durch und durch gutes Buch.
  • Gretchen Berg. Die Telefonistin. Mrs. Dalton hört mit.
    Eine langweilig erzählte Geschichte über eine Telefonistin, die Geheimnisse anderer Leute am Telefon mithört – und natürlich auch ein Geheimnis, das sie selbst betrifft, erfährt. Unsympathische Charaktere und eine trockene Erzählweise, die unnötigerweise auch immer wieder in die Vergangenheit abdriftet. Eine Enttäuschung.
  • Justin A. Reynolds. Immer wieder für immer.
    Und täglich grüßt das Murmeltier für Jugendliche. Eine süße Liebesgeschichte mit Zeitschleife. Flott geschrieben, aber etwas weniger rührend als gedacht.
  • Sarah Crossan. Nicu & Jess.
    Mein zweites Buch von Sarah Crossan, die mich mit Wer ist Edward Moon? sehr beeindruckt hat. Nicu & Jess kann emotional zwar nicht mit dem Vorgänger mithalten, ist aber wieder ein tolles Jugendbuch mit vielen schweren Themen, die die Autorin erneut in Versform darlegt.

– gehört –

  • Barack Obama. Ein verheißenes Land.
    Ein toller Mann und Politiker. Sehr gut und spannend geschrieben.
  • Juli Zeh. Über Menschen.
    Während der Pandemie zieht eine Frau aufs Land Eine großartige Geschichte über Menschen. Nicht schwarz/weiß, sondern mit all ihren Facetten gezeichnet. Toll! Hervorragend gelesen von Anna Schudt.

– abgebrochen –

  • Ein weiterer abbruchfreier Monat.

– Neu im Regal –

Meine BuB freut sich über diese neuen Bücher:

  • Sarah Crossan & Brian Conaghan. Nicu & Jess.
  • Gretchen Berg. Die Telefonistin. Mrs. Dalton hört mit.
  • Douglas Adams. Macht’s gut, und danke für den Fisch.
  • Douglas Adams. Einmal Rupert und zurück.
  • Evelyn Waugh. Tod in Hollywood.

– weise Worte –

Ich frage mich, ob den alten Suppentellern, Bierkrügen und Löschhütchen, die wir heute so sehr schätzen, wirkliche Schönheit eigen ist oder ob ihnen nur der Heiligenschein des Alters, der sie umglüht, in unseren Augen diesen Reiz verleiht.

aus: Drei Mann in einem Boot. Ganz zu schweigen vom Hund! von Jerome K. Jerome

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