Rückblicke

Monatsrückblick August 2020

Sommer im Norden. Temperaturen von 30 Grad waren an der Tagesordnung und sehr oft bestand meine Freizeit darin, auf der Terrasse zu liegen und zu lesen, bis es dunkel war. Danach lag ich oft noch eine ganze Weile weiter draußen und sah in den wolkenlosen Himmel. Die Perseiden haben mir dabei Gesellschaft geleistet. Die Sternschnuppen sausten im Minutentakt über den Himmel. Es war wunderschön und so friedlich. Manchmal braucht man gar nicht mehr…. außer natürlich Bücher und noch mehr Bücher.

Bücher

Die letzte Geliebte von Christof Weigold (Rezension)
Der dritte Band um den deutschstämmigen Privatdetektiv Hardy Engel, der im Hollywood der 1920er Jahre wahre Verbrechen aufdeckt. Ein sehr gut recherchierter Krimi, allerdings etwas schwächer als die beiden Vorgänger.

Mein Vater, John Lennon und das beste Jahr unseres Lebens von Tom Barbash (Rezension)
Dieser Roman, der gekonnt Fiktion mit historischen Ereignissen mischt, hat mich komplett begeistert und gehört definitiv zu den Highlights meines Lesejahrs.

Promised von Kiera Cass
Vor einigen Jahren haben mich die ersten drei Bände der Selection-Reihe begeistert. Die Erwartungshaltung an Promised war demnach groß. Leider wurde ich arg enttäuscht. Eine langweilige, kitschige Geschichte – von Anfang bis Ende grauenhaft. Ein absoluter Flop.

Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle von Stuart Turton
Auf dem Cover steht „Kriminalroman“ und das beschreibt dieses Buch auch sehr gut. In „Und täglich grüßt das Murmeltier“-Manier soll ein Mordfall gelöst werden. Das liest sich spannend, doch die knapp 650 Seiten lange Geschichte lebt auch sehr von seiner Atmosphäre. Die Auflösung hat mir nicht 100%ig gefallen, insgesamt kann ich Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle aber sehr empfehlen.

Hörbücher

Eat Pray Love von Elizabeth Gilbert, gelesen von Julia Fischer
Der autobiografische Erfahrungsbericht einer Frau, die auf der Suche nach sich selbst um die Welt reist. Unterhaltsam und bisweilen inspirierend von der Sprecherin inszeniert.

Serpentinen von Bov Bjerg, gelesen von Robert Stadlober
Trotz einer Inhaltsangabe, die mich sehr angesprochen hat, hat mich das Hörbuch gar nicht gepackt. Das mag am Sprecher liegen, der es nicht geschafft hat, mich mitzunehmen. Eventuell gebe ich dem Roman nochmal ungehört eine Chance.

Wer die Nachtigall stört von Harper Lee
Während ich die Verfilmung mit Gregory Peck schon vor vielen Jahren gesehen hatte, hatte ich das Buch bisher verschmäht. Eva Mattes schafft es sehr gut, die Atmosphäre dieser Südstaaten-Kleinstadt in den 1930er Jahren zum Leben zu erwecken. Ein wenig irritiert hat mich allerdings, dass dieses Kleinstadtleben im Vordergrund stand und der Prozess eher weniger Raum bekam.

Abgebrochen

Strange the Dreamer – Der Junge, der träumte von Laini Taylor
Diese Fantasygeschichte ist viel zu langatmig erzählt. Ermüdet habe ich nach knapp 3 Stunden das Hörbuch abgebrochen.

Der Lärm der Zeit von Julian Barnes
Das Thema hat mich sehr interessiert. Leider war die Umsetzung nicht mein Fall. Die ständigen Sprünge in der Geschichte haben mich gestört (und teilweise auch nicht interessiert). Gut fand ich es nur, sobald es um Schostakowitsch in der Gegenwart ging – eben, wenn er vor seiner Tür wartet. So eine furchtbare Situation!


Neuzugänge

Ein paar Neuzugänge gab es in diesem Monat auch.


Ein Jahr in Schweden von Marie-Helene Steghöfer
Finale von Stephanie Garber
Hexensaat von Margaret Atwood
Die letzte Geliebte von Christof Weigold
Das Haus in der Claremont Street von Wiebke von Carolsfeld

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