Werbung: Herzlichen Dank an den Reisedepeschen Verlag für das Rezensionsexemplar.
Die Meere des Mondes von Robert Steinmüller.
Am 29.09.2023 im Reisedepeschen Verlag erschienen.
ISBN: 978-3-8321-6819-3 / 92 Seiten
Die Meere des Mondes von Robert Steinmüller ist mir auf der Leipziger Buchmesse aufgefallen. Die Haptik ist großartig und es sieht auch noch richtig gut aus. Und wie steht es um den Inhalt? Lest selbst.
Worum geht es?
„Die Meere des Mondes“ von Robert Steinmüller ist eine faszinierende fiktive Interpretation der Tiefebenen, der dunklen Flecken des Mondes, die in der frühen Mondforschung für Meere gehalten und daher mit maritimen Begriffen beschrieben wurden. Steinmüller webt eine erstaunliche Welt aus Science-Fiction und Astronomie und nimmt uns mit auf eine ungewöhnliche Reise zum Mond.
Klappentext
Der maritime Mond
In der frühen Mondforschung hielt man die dunklen Tiefebenen des Mondes für Meere (lat.: Mare) und beschrieb sie deshalb mit maritimen Begriffen.
Seite 3
Davon ausgehend nimmt uns Robert Steinmüller mit auf seine „fiktionale Entdeckungsreise“ des Mondes. Aufgeteilt in Nord-Westen, Nord-Osten, Süd-Westen und Süd-Osten erzählt er von den verschiedenen Mondmeeren, die Namen wie „Meer der Gefahren“, „Wolkenmeer“, „Nektarmeer“ oder „Meer der Ruhe“ tragen. Zu jedem der insgesamt 13 Meere gibt es eine Beschreibung des Aussehens. Der Autor geht auf Flora und Fauna sowie die Besonderheiten des Meeres ein. Detailliert werden Klima und Wasser, Pflanzen und Kleinsttiere beschrieben. Immer wieder musste ich mir ins Gedächtnis rufen, dass es sich nicht um ein Sachbuch handelt, so beeindruckend echt sind die Beschreibungen.
Das Buch schließt mit dem Zitat des fiktiven Studenten Enzo G. Benvolio:
Für die Menschheit ist es ein Traum, die Meere des Mondes zu bereisen und zu erforschen. Viele sagen, dass diese nur eine Illusion sind. Aber die Abenteuer, die man dabei erleben kann, scheinen unglaublich real.
Seite 94
Und angesichts dieser atmosphärischen Mondreise kann ich dem nur zustimmen.
Wunderschöne Gestaltung
Die Meere des Mondes ist optisch absolut phänomenal. Das Cover ist in schwarz-weiß gehalten und ist genauso mystisch wie schön. Die einzelnen Meerseiten sind mit Illustrationen und Karten angereichert. Zudem beginnt jedes Mondmeer-Porträt mit einem fantastischen Foto, das mittels KI gestaltet wurde. Auf der Leipziger Buchmesse wurde mir erzählt, dass jedes Foto händisch eingeklebt wird. Wahnsinn.
Fazit
Die Meere des Mondes ist ein ganz besonderes Buch. Robert Steinmüllers fiktionale Reise entlang der Mondmeere ist so detailliert beschrieben, dass man denkt, es wäre real. Getoppt wird das „Sachbuch“ durch die unglaublich tolle Optik. Schon alleine deswegen empfehle ich dieses Buch.
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4 Kommentare
Hey Marie, ich entdecke immer so interessante Literatur bei dir, so schön! Ich finde das Werk auch optisch wunderschön.
Zeilentänzerin
Liebe Zeilentänzerin,
das freut mich sehr! Ich mag es einfach, verschiedene Genres zu lesen. :)
Ich wäre wohl nie auf die Idee gekommen, das zu lesen, aber es klingt wirklich interessant und sieht auch so aus! :)
Ich auch nicht, aber als ich es mir angesehen habe, dachte ich, „das muss ich lesen“. Es ist sehr atmosphärisch 😄